Das Anna-Festival

Rogaška SlatinaWohlgefühl, Entspannung und Gesundheit aus der Quelle

Rogaška Experience
Spomenik
 

Touristischer Wasserweg Kostrivnica


Das kleine Dorf Kostrivnica legt manch ein Geheimnis frei und verfügt über ein reiches Natur- und Kulturerbe. Unser Weg beginnt in Sp. Kostrivnica unterhalb des Boč bei der Königs- und Ignazquelle. Die Königsquelle ist einer der letzten derartigen Brunnen in dieser Gegend, das Wasser gehört jedoch mit seinem Mineralgehalt zu den sog. alkalischen Mineralwassern. Mit dem Quellwasser können vorbeigehende Besucher auch heute noch ihren Durst löschen (nach vorangehender Anmeldung). Beiden Quellen leistet die doppelte Heuharfe „Toplar“ Gesellschaft, die mehr als zwei Jahrhunderte alt ist und in welcher sich eine Sammlung alten Bauernwerkzeugs befindet. Weiter führt uns der Weg zur Hl. Marienkirche im Zentrum von Zgornja Kostrivnica, welche ihrer Architektur nach ein wahres Meisterwerk der Barockzeit darstellt. Auf der Straße aus Zgornja Kostrivnica in Richtung St. Lennart-Kirche am Bach von Drevenik befindet sich die Mineralwasserquelle Rajmondov vrelec, in der Nähe steht jedoch ein Häuschen mit Mineralwasser, das über der Mineralwasserbohrung errichtet wurde. Im Bach von Drevenik unterhalb der St. Lennart-Kirche befindet sich eine alte Mühle oder „Strnišatov mlin“ wie die Einheimischen diese kennen, neben welcher einst auch der sog. Mineralwasserbrunnen „Strnišatov vodnjak“ stand. Oberhalb der St. Lennart-Kirche stand im 16. Jh. die Festung genannt Kastrum, die den Römern als Stützpunkt diente. Durch Zgornji Gabernik führte in der Vergangenheit die Straße „Slatinska cesta“, die von Kostrivnica bis Gabernik zwölf Brunnen miteinander verband. Das Wasser aus dieser Gegend wurde massenhaft exportiert, auch nach Übersee. In Zgornji Gabernik befindet sich das Gebäude der ehemaligen Abfüllanlage des Kostrivnica Mineralwassers. Entlang des Weges findet man manch eine Natursehenswürdigkeit und eine solche ist der Speierling bzw. Sperberbaum (Sorbus domestica). Der Speierling ist ein alter Baum, der im slowenischen Raum eine Seltenheit geworden ist. Zum Schluss führt uns der Weg zur St. Nikolaus-Kirche auf dem Boč (1545), im Informationszentrum Boč können sie sich jedoch eine Multivision-Präsentation über den Landschaftspark Boč ansehen.