Rogaška SlatinaWohlgefühl, Entspannung und Gesundheit aus der Quelle

Park
 

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Rogaška Slatina

Kakteen-Pavillon


      

      


Der Kakteen-Pavillon in Cerovec pod Bočem ist eine bewundernswerte Sammlung mit über siebentausend verschiedenen Kakteen und sonstigen Saftpflanzen aus der ganzen Welt.
In der Sammlung sind viele seltene Arten vertreten, die dieser eine noch größere Bedeutung zukommen lassen. Als Interessantheit ist zu erwähnen, dass der älteste Kaktus Ariocarpus über 60 Jahre alt ist, der kleinste Kaktus ist der Blossfeldia, dessen Körper 1 cm in der Breite und Höhe nicht übersteigt. Die besondere Form des Kaktus Dirty Old Man Cactus, die Siegerstolz ausstrahlt, der Schwiegermuttersessel Kaktus, der 40 Jahre benötigt, bevor er zum ersten Mal Blüten treibt.
Es gibt viele Besonderheiten, angefangen beim kleinsten bis hin zum größten, stacheligsten sowie am meisten bestaunten Kaktus. Die Sammlung ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert.

Bauernhof „Juneževa domačija“

   

Der denkmalgeschützte Bauernhof Juneževa domačija – ethnografisches Freilichtmuseum, umfasst ein Wirtschaftsgebäude, eine teilweise geschlossene doppelte Heuharfe „Toplar“ und ein Bienenhaus sowie ein erneuertes altes Bauernhaus mit schwarzer Küche aus dem 19. Jahrhundert mit origineller autochthoner Einrichtung und Inventar aus der damaligen Zeit. Das Haus war bis zu Beginn der Achtzigerjahre des vorigen Jahrhunderts bewohnt und ist das Einzige in der näheren Umgebung des Kurortes Rogaška Slatina. Hier können sie traditionelle kulinarische Gaumenfreuden probieren und die Bräuche und Sitten von Rogaška Slatina und Umgebung kennenlernen.

Orgelfabrik Škrabl


In der Orgelfabrik Škrabl können sie sich mit der Herstellung des ältesten bekanntesten Musikinstruments mit Tasten vertraut machen und haben gleichzeitig die Möglichkeit der Degustation von Wein und traditionellen kleinen Häppchen. Die Anfänge der heutigen Orgelfabrik reichen in das Jahr 1990 zurück, als man mit der Restauration von alten und der Herstellung von neuen Orgeln begann. Heute werden um die fünfzig Arbeitnehmer mit unterschiedlichen Spezialisierungen beschäftigt, die alles im Griff haben, angefangen bei anspruchsvollen Technologien der Computerplanung und Bedienung moderner Maschinen, bis hin zu
Handwerksmeistern mit beneidenswerten Handgeschicklichkeiten, unter deren Händen sich einfaches Holz in prachtvolles Schnitzzubehör verwandelt. Jede Orgel ist ein Unikat, das die sakralen Räume durch seine Harmonie ergänzt und manch einem Gänsehaut beschert.

Königsquelle



Das Dorf Kostrivnica kennt kaum einer durch das heilkräftige Mineralwasser, das bereits in der keltischen Zeit bekannt war, was die gefundene keltische Brosche bei einem unter den gereinigten Brunnen beweist. Die Brosche befindet sich heute im Museum in Graz. In der Quelle, die zuletzt im fernen Jahr 1857 erneuert wurde und die heute von einem schönen achteckigen Pavillon umgeben ist, können sie sich das Heilwasser mithilfe der ursprünglichen mechanischen Pumpe aus dem 19. Jahrhundert einschenken. Die vorletzten Eigentümer des Kostrivnica Mineralwassers, die Familie Gotscher, haben das Wasser in speziellen Tonamphoren mit Siegel als Arzneimittel an ägyptische Apotheken verkauft. Die letzten Eigentümer, die Familie Kupnik, haben das Wasser jedoch nach Amerika exportiert (schon in dieser Zeit über 100-tausend-Liter). Die Familie Kupnik hat Kostrivnica durch ihre Tätigkeit als ordentlicher Kaufmann geprägt, da viele Einheimische sowohl auf dem Bauernhof als auch in der Abfüllanlage bei dieser beschäftigt waren. Jedoch gründete die Familie Kupnik auch die erste Post, die diese für ihre Zwecke benötigte. Die Königsquelle ist auch deshalb von Bedeutung, da diese aus keltischer Zeit stammt. Daneben steht ferner eine doppelte Heuharfe „Toplar“, die als Veranstaltungsraum dient. In dieser befindet sich eine Sammlung alten Bauernwerkzeugs. Gesellschaft leistet diesen jedoch die Ignazquelle, die zuletzt im Jahre 1843 erneuert wurde. Beide Quellen wurden in demselben Stil erneuert, in dem diese ursprünglich errichtet wurden.
Besonderheit: Das Wasser aus der Königsquelle wirkt während der Verdauung auch wohltuend auf die Haut (einige vergleichen dieses sogar mit dem Vichy-Wasser).

Weinberghäuschen Calska gorca

Auf dem breiteren Weinbaugebiet stellt Calska gorca eines der seltenen Weinberghäuschen mit einem reichen Aufbau und Erscheinungsbild dar, bei welchem sich zahlreiche Elemente in einem guten Erhaltungszustand befinden, die über den Inhalt und das soziale Bild der Eigentümer Aufschluss geben. Die Grundabsicht der Erneuerung war die Erhaltung des Kulturdenkmals und Verbesserung der Lebensbedingungen in der ländlichen Gemeinschaft, die Gestaltung eines attraktiveren Dorfumfeldes als Daseinsraum und die Entwicklung anderer Tätigkeiten – insbesondere des Tourismus, gleichzeitig jedoch die Gewährleistung der Voraussetzungen für Promotions- und sonstige Aktivitäten des Weinbauverbandes, der übrigen Verbände, der lokalen Wirtschaft und der Gemeinde. Das
Weinberghäuschen Calska gorca erwarb im Jahre 1997 der Verband der Weinbauer. Dieser hegte den Wunsch, einen Raum für die Vereinsaktivitäten zu gewinnen und den Verfall des über 20 Jahre verlassenen und verwohnten Objekts zu verhindern. Das Weinberghäuschen Calska gorca wurde von der Gemeinde Rogaška Slatina im Jahr 2000 durch einen Erlass zum Kulturdenkmal erklärt.

LANDSCHAFTSPARK BOČ


Der Boč ist mit 978 m der höchste Gipfel des Gebirges „Bočko pogorje“, das geologisch und geografisch gesehen den östlichsten Teil der Karawanken darstellt. Wegen der Einmaligkeit, Vielgestaltigkeit und Vielzahl an Naturwerten ist das breitere Gebiet des Boč als Landschaftspark geschützt.
Dieser ist von erstarrten und ziemlich gut erhaltenen Wäldern gekennzeichnet. Das Geflecht der Wiesen und Wälder gewährleistet die außerordentliche biotische Vielgestaltigkeit des Gebietes. Wegen des ausnehmenden Naturerbes war der Boč mit Umgebung zunächst im inländischen und darauf auch im europäischen Maßstab als Naturschutzgebiet erkenntlich, welches
erhalten werden muss. Bei Eintritt in die Europäische Union hat sich dessen Naturschutzwert ferner im europäischen Maßstab bestätigt, da der Großteil des Gebietes Teil des europäischen ökologischen Netzes NATURA 2000 ist.

Die unversehrte Natur ist durchsetzt mit Höhenwegen, die von allen Seiten her auf die Spitze des Boč führen. Mit einem Spaziergang entlang der Höhenwege und Waldlehrpfade können sie die Schönheiten der Naturwerte und des Kulturerbes erleben. Den Besuchern stehen auch zwei Radwege zur Verfügung, im Informationszentrum können sie sich jedoch eine Multivision-Präsentation der Schönheiten des Boč ansehen und alle erforderlichen Informationen erhalten. Für die Stärkung wird in zwei Alpenhäusern gesorgt, in denen man für Gruppen nach Absprache ein angenehmes Zusammensein in der Natur vorbereitet, jedoch stehen auch Sportplätze zur Verfügung. Unter den Pflanzenarten stellt die bedrohte Osterblume die größte Sehenswürdigkeit dar, während dem Spaziergang entlang der Hänge des Boč können sie jedoch von manch einer Legende hören und manch eine Natur- und Kultursehenswürdigkeit besichtigen (Galke – Felsen, Formila – Karsttal mit Schlundhöhle, Čren – Felsen-Schiefer, Schwarz-Pappel auf dem Boč, Balunjača – Karsthöhle, Partisanenkrankenhaus auf Formile, St.-Nikolaus-Kirche, St.-Margarethen-Kirche, …)

Informationen: Tourismusamt Rogaška Slatina, Tel.: 03/5814-414, E-Mail: info@turizem-rogaska.si, www.boc.si.