Rogaška SlatinaWohlgefühl, Entspannung und Gesundheit aus der Quelle

Paviljon
 

Sakrale Sehenswürdigkeiten

Hl. Kreuz-Pfarrkirche, Rogaška Slatina


An der Stelle des alten romanischen Kirchleins, das erstmals im Jahre 1304 erwähnt wird, wurde im Jahre 1866 die heutige neuromanische Pfarrkirche erbaut. Den Grundstein für die neue Kirche weihte Bischof Slomšek ein, der zum Bau ermunterte. Die neue Kirche segnete Fürstbischof Jakob Maksimilijan Stepišnik am 16. Oktober 1964. Am Bau der Kirche beteiligten sich auch die Kurort-Gäste (die Bischöfe Strossmayer und Slomšek) und Einheimischen. Diese errichteten die Kirche nach den Bauzeichnungen von Josef Schöbel aus Graz. Der Grundriss der Kirche hat die Gestalt eines Kreuzes. Im Inneren befinden sich drei Altäre, der hl. Kreuz Hauptalter und die beiden Nebenaltäre, geweiht der Muttergottes und dem hl. Josef. Die alte Kirche wurde bereits vor dem Bau der neuen abgerissen. Außer der Orgel ist ihre Ausstattung nicht erhalten geblieben.
Im Archiv der Hl. Kreuz-Oberpfarre sind einige interessante Details erhalten geblieben. Unter anderem steht geschrieben, dass viele Einheimische ein Alter von 100 Jahren erreichten, was dem konstanten Genuss des Mineralwassers zugeschrieben wird.

Kirche der hl. Maria-Himmelfahrt in Tržišče

Die spätgotische Kirche ist mit einer Barockaufmachung ausgestattet. Man gab ihr den Namen Maria Wunsch, da die Maria von Tržišče in den alten Fremdenführern als Fürsprecherin bei Herzensangelegenheiten beschrieben wird. Der große Altar ist das Meisterwerk der Werkstatt Mersi aus Rogatec. Auch die Nebenaltäre gehören zu den sog. goldenen Altären, was darauf hindeutet, dass fast alle Kirchen in der Umgebung von Rogaška Slatina die Frucht der lokalen Schaffenskraft sind. Die St.-Marien-Kirche in Tržišče ist der Endpunkt des nahezu 200 Jahre alten, beliebtesten Spazierweges der Besucher des Kurortes, der aus dem Zentrum des Kurortes über Janina auf den vereinsamten Hügel bis zur kleinen Wallfahrtskirche führt.

Kirche des Hl. Mohor und Fortunat, Male Rodne


Die spätgotische Kirche im Weiler Male Rodne südlich von Rogaška Slatina wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut. Experten behaupten, dass diese vor allen Dingen wegen des goldenen Altars berühmt ist, der einer der schöneren in Slowenien ist. Der Hauptaltar aus dem Jahre 1691 gehört in die Reihe der vergoldeten Altäre, die für das Alpen- und Voralpenland charakteristisch sind.

Gril-Kapelle auf dem Boč

Die Kapelle steht am Hang des Boč in Cerovec. Zu Beginn der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde der Hausherr des Bauernhofes Grilova domačija Michel sehr krank und gelobte im Falle einer Genesung eine kleine Kapelle zu errichten. Da seine Bitten erhört wurden, tat er dies auch und errichtete in der Nähe seines Zuhauses ein schönes Gebäude, das bald als Gril-Kapelle bekannt wurde. Die Folgezeit brachte den Verfall des Bauernhofes mit sich, der auch in andere Hände überging, jedoch blieb die Kapelle im Eigentum von Gril und auch gut besucht, da hier der Weg aus Cerovec in Richtung Boč vorbei führt, der von vielen Einheimischen und anderen Wanderern zurückgelegt wird.

Hl. Dreifaltigkeitskirche, Prnek

Die Kirche wurde aller Wahrscheinlichkeit nach Ende des 16. oder zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet. Sie ist ein einfaches Steingebäude mit reichem goldenen Altar und Kanzel mit Plastiken von Evangelisten und Christus. Um die Kirche herum wurden eine Mauer und ein Turm errichtet, was darauf hindeutet, dass sich hier während der Zeit der türkischen Einfälle ein umzäuntes Lager befand. Seit dem Jahr 1823 befindet sich unter der Kirche ein Friedhof, weshalb die Kirche eine Friedhofskirche darstellt.

Hl. Maria – Muttergottes von Čenstohovec Pfarrkirche in Kostrivnica

Die Barockkirche mit einem außerordentlich gegliederten Grundriss wurde im Jahre 1768 erbaut. Experten stufen diese unter Gebäude mit variabler Fassade und einem ebenso schwungvollen Inneren ein, wo sie das inmitten der Strahlen eingerahmte Wallfahrtsbild der Maria von Čenstohovec fesseln wird, das im Jahre 1750 aus Polen hierher gebracht wurde. Der Altar wurde im Jahre 1784 aus der Marburger Aloysiuskirche hierher gebracht. Diesen fertigte der Marburger Bildhauer Jožef Holcinger an, der zur einsamen Spitze der slowenischen Barockschöpfer gehört. Die Kirche verfügt über 5 Altäre, einen Hauptaltar und 4 Nebenaltäre, die im Jahre 1859 von Franc Kotnik angefertigt wurden.

St. Margarethenkirche oberhalb von Glažuta

Die Kirche ist eine bescheidene spätgotische Filialkirche, die im 17. Jahrhundert vermutlich etwas überarbeitet wurde. Das einfache Äußere und Innere verbinden diese mit der Volksbaukunst. Unterhalb der Kirche stand einst eine sog. Glashütte, die Graf Attems einrichtete. Aus den Wäldern oberhalb der Kirche machte man sich zu diesem Zweck das Holz und Glasgestein zunutze, das die Einheimischen „Špehar“ nannten und dieses zur Glasgewinnung schmolzen. Das Glas hatte eine ausgesprochen braune und grüne Farbe und wurde vor allem zur Herstellung von Mineralwasserflaschen verwendet.

St. Nikolaus-Kirche in Ravne unterhalb des Boč

Die kleine Kirche ist vom Landschaftspark Boč mit geschützten und seltenen Pflanzenarten umgeben. Sie wurde vermutlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut. Ihre bescheidene Steinmauerung bereichert ein ebenfalls steinernes Schieferdach.

Kirche des Hl. Lenart, Drevenik


Die kleine Kirche oberhalb des Dorfes Kostrivnica, die inmitten der Weinberge und Obstgärten am Hang angelehnt ist, wurde im 14. Jahrhundert auf Anregung der Grafen von Cilli erbaut. Sie wird von den typischen Elementen gotischer Landkapellen geschmückt. Auch hier handelt es sich um eine Symbiose der gotischen und barocken Schaffenskraft. Der Weg zur kleinen Kirche ist einfach und führt vom Dorfzentrum aus an der Grundschule vorbei. Die Kirche ist die älteste in der Gemeinde Rogaška Slatina.

Kirche der Hl. Rosalia, Gabernik

Die Kirche wurde im Jahre 1862 erbaut und von Bischof Slomšek gesegnet, als dieser aus dem Mineralkurort zurückkehrte. Dies war die letzte gottesdienstliche Handlung des Bischofs. Die Kirche wird von einem reichen und hochwertigen Hauptaltar und zwei Nebenaltären geschmückt, die ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammen.

Pfarrkirche St. Florian

Die Kirche wurde im Jahre 1658 erbaut, im Jahre 1930 erneuert und hat seitdem keinen richtigen kunsthistorischen Wert mehr. Eine Ausnahme stellen hierbei die barocken Nebenaltäre und das Gemälde des hl. Martin dar, das Anton Lerchinger aus Rogatec gemalt hat.

Kirche in Ložno – St. Maria-Loreto Kirche

Die Kirche ist barock, aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und hat drei Altäre. Im 19. Jahrhundert wurde diese vom Freskomaler Tomaž Fantoni bemalt, der auch der Urheber zweier Altäre ist. Von der Spitze des Bergkammes aus hat man eine herrliche Aussicht in Richtung Süden auf Posotelje. Die Kirche ist jedoch auch durch die alten Linden berühmt, die in ihrer Nähe wachsen.